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Die Geschichte des Tourismus!
Von Herodotos bis Goethe und Heine oder Hesse, alle
liebten sie das Reisen. Es handelt
sich damals aber nicht darum, was wir heute Tourismus nennen. Zum Beispiel
dauerte Goethes Reise nach Italien jahrelang und er studierte dabei
Architektur, Malerei und Bildhauerei oder schrieb seine Eindrücke nieder.
Im Französischen hieß das „vacances“, und betraf die
Zeit, in der die Gerichte geschlossen waren. Die ursprüngliche ist eigentlich
Bedeutung „leer“. Der normale Arbeiter hatte, wenn überhaupt, wirklich nur
einen freien Nachmittag. Nach dem Kirchenbesuch am Sonntagmorgen wurde dann
oft ein kleiner Ausflug mit einem Picknick verbunden (Wie das auf den Bildern
von Manet und seinen Freunden beobachtet werden kann.).
Mitte des 19. Jahrhunderts begannen einige Firmen eine
Art Werksurlaub einzuführen, um Monate zu überbrücken, in denen ihre Produkte
nicht verkauft werden konnten und deshalb nicht produziert wurden. Sie
sparten hiermit sogleich Löhne ein. Später organisierten diese Firmen für
ihre Arbeiter und Angestellten zu diesem Zweck ein- oder mehrtägige Ausflüge
ans Meer oder in die Berge. Danach spezialisierten sich kleinere Agenturen
auf diese neuentstandenen Dienstleistungen. Grafen, Herzöge, Burg- und
Landhausbesitzer, die unter finanziellen Problemen litten, öffneten ihre
Pforten für zahlende Besucher. Das war somit der Beginn der öffentlichen
Museen.
Heute gibt es Pauschalreisen, da ist alles drin, man
zeigt dir speziell für Touristen aufgestellte „historische Statuen“, mit
denen du dich fotografieren lassen kannst. Du kannst dein heimisches Wiener
Schnitzel mit deutschem Bier bekommen und dich wie „zu Hause“ fühlen, selbst
die Kellner sprechen Deutsch. „Die Welt ist Deutsch“, denkt der Deutsche,
„warum wollte Hitler sie erobern?“ Nur die Stechmücken hat er vergessen. Sie
trinken deutsches Blut besonders gern. „Wie gut, dass es so viele davon zu
Hause nicht gibt. Wann kann ich endlich wieder in meinem eigenen Bett
schlafen!“
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Else
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Else
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Else
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Else
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Else
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Freitag, 5. Dezember 2014
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